Museumstag in Zarrentin begeistert mit altem Handwerk: Stadtleben
Den festlichen Auftakt bildete um 14:30 Uhr in der Kirche die Uraufführung des Singspiels „Lustige Geschichten“ von Tamara Ibragimova. Der Mehrgenerationenchor Zarrentin bot unter der Leitung von Dr. Marion Fürst ein schönes Werk nach James Krüss, das das Publikum begeisterte und für einen gelungenen Start in den Nachmittag sorgte. In seiner Begrüßungsrede berichtete Bernd Quandt, Vorsitzender des Museumsvereins, von der Verantwortung, die das Heimatmuseum für die Gesellschaft übernimmt: die Geschichte der Stadt sowie altes Wissen über Handwerke zu bewahren und weiterzugeben.
Im Anschluss erlebten die Besucherinnen und Besucher das Motto „Vom Korn zum Brot“ auf vielfältige und lebendige Weise. Sehr beliebt waren das Kornmahlen und das Backen am Lehmbackofen. Zahlreiche Mitmachangebote wie Stelzenlauf, Seilspringen, Wurfspiele, Bastel- und Malmöglichkeiten, Korbflechten, Bogenschießen und Kinderschminken sorgten für Unterhaltung bei Groß und Klein. Auch das Kloster und das Heimatmuseum waren gut besucht und luden zum Entdecken ein.
Das Seniorenparlament versorgte die Gäste mit Kaffee und Kuchen und schuf Raum für gemütliche Begegnungen. Märchenhafte Vorlesestunden rund um „Korn und Brot“ im Kloster ergänzten das Programm und fanden großen Anklang.
Einen stimmungsvollen Abschluss fand der Museumstag um 17:30 Uhr beim gemeinsamen Singen von „Es klappert die Mühle…“.
Bernd Quandt und Sibylle Reißig vom Heimatmuseum zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages und freuten sich über die positive Resonanz der zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
Text: Anja Bartels
Bilder: Bernd Quandt und Burkhard Gerth